Zusammenfassend Wer auf der Suche nach Routen durch das römische Verona ist, wird von dieser Stadt sicherlich nicht enttäuscht sein, die aufgrund der offensichtlichen Spuren ihrer antiken Vergangenheit – die heute in einem einzigartigen Dialog mit der Gegenwart und dem Alltag sichtbar sind – schon oft mit Rom selbst verglichen wurde. Ein Rundgang durch das römische Verona führt zu seinen Wahrzeichen, vom Amphitheater Arena über das Römische Theater bis hin zur Entdeckung historischer Zeugnisse wie dem Arco dei Gavi, der antiken Via Postumia und der Ponte Pietra. Das römische Erbe wird uns in der Stadtplanung und in den über die ganze Stadt „verstreuten“ Bezügen in Erstaunen versetzen, die darauf warten, nach und nach auf einer Tour von großem historischem und kulturellem Reiz entdeckt zu werden. Kommen Sie mit uns und entdecken Sie es! Dauer der Führung: 2 Stunden Preis: ab 140 € |
Welche Routen gibt es im römischen Verona? Wie sah das römische Verona aus? Welche Orte sollte man besuchen, um die römischen Überreste in Verona zu sehen?
Das sind einige der Fragen, die sich viele Reisende stellen, wenn sie die römischen Wurzeln der Stadt Verona entdecken möchten, und sie sind alle sehr interessant!
In diesem Fall ist es wichtig, einen entscheidenden Punkt zu klären, um diese historische Epoche auf anschauliche und fundierte Weise zu entdecken: Die Routen durch das römische Verona reichen weit über sein Wahrzeichen, die Arena, hinaus.

Das Amphitheater Arena ist zweifellos das bekannteste Wahrzeichen Veronas: Seine imposante Silhouette prägt das Bild des wichtigsten Platzes der Stadt, und in seinem Inneren finden auch heute noch Veranstaltungen von internationaler Bedeutung statt.
Das römische Denkmalerbe ist jedoch mitten in der Stadt zu finden: Der Arco dei Gavi, der einer der reichsten Familien des römischen Verona gewidmet war, befindet sich mitten in der Altstadt, an der antiken Via Postumia, die wenig weiter vorne durch die Porta dei Borsari in die Stadt führte, deren ursprüngliche Fassade erhalten geblieben ist.
Die Stadt selbst mit ihrem noch immer regelmäßigen, fast schachbrettartigen Straßenraster ist ein greifbares Zeichen für das Fortbestehen des römischen Erbes.

Rundgänge durch das römische Verona: eine immerwährende Entdeckung
Neben dem schachbrettartigen Stadtgrundriss, der Verona und seine Mobilität im Alltag prägt, gibt es noch ein weiteres römisches Erbe „unter freiem Himmel“, das die Stadt prägt.
Es handelt sich um seine Straßen, in denen man noch Teile der alten Stadtmauern, in Paläste und Häuser eingemauerte architektonische Verzierungen oder ganze archäologische Freilichtstätten erkennen kann.
Doch nichts ist bewegender als der Anblick des antiken Theaters, das mit Blick auf die Etsch, über die noch immer die Ponte Pietra führt, den Hügel von San Pietro hinaufführt – ein Ort, der schon vor der Ankunft der Römer heilig war.
Das antike Theater von Verona
Das heutige „antike Theater“, das sich durch sein Aussehen, seine Lage und seinen Charme auszeichnet, wurde unter Ausnutzung der Hanglage des Hügels San Pietro erbaut und erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde dieser Ort tatsächlich mit Gebäuden aller Art „überbaut“, von Wohnhäusern über Kirchen bis hin zu einem Kloster.
Es ist Andrea Monga, einem Arzt mit einer Leidenschaft für Archäologie, zu verdanken, dass die ersten Ausgrabungen in Angriff genommen wurden, durch die dieser Ort von immenser historischer Bedeutung ans Licht gebracht wurde.
Heute kann das Theater sowohl als Besichtigungsziel als auch als einzigartiger Rahmen für Veranstaltungen in der Stadt – von Theateraufführungen bis hin zu Jazzkonzerten – in die Rundgänge durch das römische Verona integriert werden.

Die Arena in ihrer ganzen Pracht
Natürlich darf auf einem Rundgang durch das römische Verona die Arena nicht fehlen, das Wahrzeichen, für das die Stadt weltweit bekannt und anerkannt ist.
Die Arena wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. während der Herrschaft von Augustus und später unter Kaiser Claudius erbaut und diente ursprünglich als Schauplatz blutiger Gladiatorenkämpfe, darunter auch Kämpfe mit wilden Tieren.
Die Form ist elliptisch, und das Baumaterial ist Veroneser Marmor, der den Wänden ihren charakteristischen rosaroten Farbton verleiht.
Es handelt sich um ein Gebäude, das an seiner höchsten Stelle eine Höhe von 30 Metern erreicht und dessen Außenmauer vier Bögen sowie weitere 72 von außen sichtbare Bögen aufweist.
Der Zugang erfolgt über 64 Eingänge, die dem Ein- und Ausgang des Publikums dienen, während die Arena im Inneren über 45 Ränge verfügt – ein monumentales Bauwerk, das heute Platz für bis zu 25.000 Menschen bietet.
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